HER LENS, KAPITEL DREI

Ellen Fedors & Esther Matilla

Für das dritte Kapitel von Her Lens haben wir die Fotografin Ellen Fedors und die Stylistin Esther Matilla eingeladen, das Universum von Carolina Herrera durch ihre eigene kreative Perspektive neu zu interpretieren.

Ein Zusammentreffen von Perspektiven

Zwischen New York, Los Angeles und Galicien kreuzen sich die Wege von Ellen und Esther in dieser neuen Ausgabe von Her Lens zum ersten Mal. Die in Washington, D.C. geborene und heute zwischen New York und Los Angeles lebende Ellen hat eine fotografische Praxis entwickelt, die auf Beobachtung und Porträtfotografie basiert. Esther, eine aus Galicien stammende Stylistin, die heute in New York lebt, nähert sich der Mode mit Neugier und einem ausgeprägten Gespür für erzählerische Elemente.

Obwohl es ihre erste gemeinsame Zusammenarbeit war, fanden sie schnell einen gemeinsamen Rhythmus. Durch Ellens intime fotografische Bildsprache und Esthers durchdachten Ansatz beim Styling entwickelte das Duo eine visuelle Geschichte rund um die Winter 25 Kollektion und die Spring 26 Handbag Collection.

Für Ellen beginnt Fotografie mit der Person vor der Kamera. „Wenn ich jemanden fotografiere, versuche ich, ihm seine Würde, seine Stimme und sein Selbstvertrauen zu geben“, erklärt sie. „Ich versuche, ein ehrliches Porträt dieser Person zu schaffen.“ Ihre Bilder vereinen Präzision und Intimität und schaffen Raum, damit Persönlichkeit und Ausstrahlung ganz natürlich zum Vorschein kommen.

Für Esther wird Styling von Beobachtung und Neugier geprägt.

„Was mich als kreative Frau inspiriert, ist Neugier“, sagt sie. „Ich glaube, es geht vor allem darum, neugierig auf das zu bleiben, was mich umgibt.“

Ihre Arbeit konzentriert sich darauf, durch Silhouetten, Details und unerwartete Kombinationen Geschichten zu erzählen.

Ein kreativer Dialog

Für beide Kreative wurde das Projekt zu einer Gelegenheit, die Kollektionen aus einer neuen Perspektive zu betrachten. „Ich habe Carolina Herrera schon geliebt, seit ich ein Kind war“, erzählt Esther. „Die Freiheit zu haben, die Kollektion aus einem anderen Blickwinkel zu entdecken, machte die Erfahrung noch bedeutungsvoller.“

Ellen reflektiert derweil über die Entwicklung ihres Fachgebiets:

„Als ich angefangen habe, gab es nur sehr wenige Fotografinnen. Ich bin dankbar, dass sich die Branche so stark verändert hat.“

Ihre Zusammenarbeit führt den Geist von Her Lens fort: Kreative Frauen dazu einzuladen, sich mit den Kollektionen des Hauses durch ihre eigene Perspektive, ihre Erfahrungen und ihren persönlichen Blickwinkel auseinanderzusetzen.